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work_on_dos5

Erste Schritte

Nach dem Start eines Terminals wird man mit diesem Bild empfangen.
Das praktisch einzig Sinnvolle,was man hier tun kann, ist sich per LOGON SYS nutzername eine Systemconsole zu starten bzw. sich mit LOGON TSS nutzername mit dem Dialogsystem TSS zu verbinden.
Eine kleine feine Übersicht über alle relevanten Kommandos, Jobsteueranweisungen und Dienstprogramme findet sich in den Übersichten. Die komplette Beschreibung der Kommandos und Dienstprogramme findet sich in der Systemsteuerung. Erläuterungen zu Systemnachrichten erhält man mit dem Kommando WHY xxxxxx.
Wer alles schon kennt, kommt hier am schnellsten zum Zug.

Macrooperator

Eine wichtige Einrichtung des DOS-5/ES ist der programmierte Operator. Dieser ermöglicht die Überwachung und Steuerung des gesamten Datenverkehrs auf einer Konsole. Die nähere Beschreibung findet sich in der TAM-Schrift.
Es gab einen weit verbreiteten Satz an Macros, die auf Arbeiten von F. Ramm gründeten. Die Anfang der 90er Jahre bei RPD überarbeitete Variante ist in der vorliegenden Installation aktiv.

Mit dem LOGON wird automatisch der Operatormakro RSTART gestartet, der die ehemaligen Makros TSTART, SSTART und I1EDMCXA in sich vereint.
Damit sind einige zusätzliche Kommandos verfügbar: BE (entspricht BATCH nutzerkürzeluhrzeit,EMPTY), BC öffnet einen Dialogbatch, bei dem SYSLST und SYSIN auf die Console zugewiesen sind. Das Operatorkommando RUN eröffnet einen Batch und ruft die angegebene Prozedur. Mittels HCC lässt sich ein (privilegiertes) Kommando auf der Hauptkonsole ausführen.

Bei Login bzw. Systemstart (Haupkonsole) wird ein Batch gestartet, der mit dem Makro RSTART korrespondiert. Damit lassen sich weitere Funktionen realisieren. XLIB, XERVIS und XPATCH startet das jeweilige dialogorientierte Dienstprogramm und schaltet dabei vorher und nachher den Console Modus des Terminals um. Ausserdem können die LUISA-Kommandos EDIT/QUERY/UPDATE bzw. LIBR-Steueranweisungen DSDIRx/DSPLYx/DELETx/PUNCHx/DOUBLx/RENAMx direkt an der Konsole eingegeben werden. Ebenfalls realisiert wird ein entsprechender Programmruf beim Filetransfer mit IND$FILE.

Interaktion auf der HauptKonsole

Prozeduren

Es gibt einen universellen Satz von Wartungsprozeduren in der Systemresidenz. Die Namensgebung folgt dem Schema: xxxyyy.

xxx Aktion
DMP Abziehen auf Magnetband
CPY Kopieren Platte - Platte
RST Rückspeichern von Magnetband
DIR Verzeichnis ausdrucken
CRT Anlegen
CND Kondensieren (Bibliothekten)
yyy Datentyp
LIB Bibliothek
SQ sequentielle Datei
VSD virtuell sequentielle Datei
IS ISAM Datei
CAT Katalogdatei
DSK Platte
TP Magnetband

Übliche Parameter sind: TV (Bandvolser), DV (Plattenvolser), V (allg. Volser), F/FF,FT (Dateiname (ggf. from/to)), TYP=L/C (Bibliothekstyp), BLO/TRK (Anzahl Spuren oder Blöcke für Anlegen), DIR (Verzeichnisblöcke).

Beispiele
RUN DIRTP,TV=000111 Tapelook 000111
RUN CRTLIB,V=YYYYYY,F=TESTLIB,
BLO=10000,DIR=64,TYP=L
Erzeugen einer SYSLIB Bibliothek 'TESTLIB' auf der Platte YYYYYY

Manchmal sollte man vielleicht vorher nochmal in die Prozedur selbst reinschauen. Da gibt es z.T. noch einige hier nicht aufgeführte Parameter.

Weitere Beispiele

Nutzernamen und Passworte

Ich habe die Nutzernamen und Paramsbücher von ehedem gelöscht, so dass nur das heute Relevante übrig bleibt. Es gibt keine Nutzerpassworte mehr, weil sie wohl nur lästig sein könnten. Unummgänglich ist ein Password für die Übersetzung der Capabilities ucs, sowie für den Systemcatalog syscat.

In den Büchern I.DATEIEN und I.PARAMS der WARTLIB sind die Anlegeparameter für die Dateien auf der Systemresidenz und die Übersicht über die Paramsbücher enthalten. Außerdem gibt es in der Subbibliothek P. für jeden eingetragenen Nutzer eine Übersicht über die zugewiesenen Berechtigungen.

Standardbibliotheken und Dateien

aktuelle Paramsbücher

work_on_dos5.txt · Zuletzt geändert: 2016/03/19 09:32 von roman